Pressol

Ab 1910 entwickelte der Schiffsoffizier Jakob Pressl (1892 – 1941), nach anderen Angaben Maschinist auf einem Adriadampfer, einen Pumpöler, den er beim österreichischen Kaiserhaus zum Patent anmeldete (Nr.: 61 713 vom 1. September 1913). 1914 (?) gründete er ein Unternehmen zur Herstellung.

1920 wurde die erste Produktionsstätte in Nürnberg gegründet, in der noch in Einzelfertigung gearbeitet wurde. 1935 folgte der Umzug in größere Räumlichkeiten. Am 20. September 1941 wurde Jakob Pressl Opfer eines Verkehrsunfalls, seine drei Söhne übernahmen das Unternehmen. Ab 1948 (nach anderen Angaben 1949) bildeten zusätzliche Ölertypen, Trichter, Messbecher, Vorratskannen und Fassölpumpen aus Metall die Basis für einen rasanten Aufstieg.

Auf bereits 1950 angekauftem Bauland entstand in den Folgejahren eine neue Werksanlage mit Produktionshallen und Verwaltungsgebäude, 1956 erfolgte der Umzug.

In den 1960er Jahren entstand ein Werk in Falkenstein, in dem man wenige Jahre später die Kunststofffertigung ausweitete. 1975 wurden Handhebelfettpressen mit weltweit gültigen Patenten und Zubehör in großem Stil gefertigt. 1986 begann mit der Entwicklung von pneumatischen Öl- und Fettpumpen der Einstieg in die Werkstatttechnik. Nach dem Fall des eisernen Vorhangs wurden Teile der Produktion in das benachbarte Tschechien verlegt.

2010 wurde der Unternehmenssitz in Nürnberg aufgegeben, Verwaltung und Vertrieb zogen nach Umkirch bei Freiburg, in die Nähe des französischen Firmensitzes in Sélestat (Niederlassung seit 1980).

Ein laufender Entwicklungsprozess von Ölentsorgungssystemen, Schlauchaufrollern, Tanks und Dieselfördersystemen ergänzte das Sortiment.

www.pressol.com

  • Nr. 02 365 (EAN 4103810023651) – Trichter PE, ø 150 mm, 0,7 l
  • Nr. 10 564 (EAN 4103810105647) – Allzweckfett, 80 g
  • Nr. 10 588 (EAN 4103810105883) – Talkum, 50 g
  • Nr. 10 589 (EAN 4103810105890) – Graphit, 50 g
  • Nr. 10 597 (EAN 4103810105975) – Heimwerkeröl, 100 ml

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