Festo (D)

1925 gründeten Albert Fezer und Gottlieb Stoll in Esslingen ein Unternehmen zur Herstellung von Holzbearbeitungsmaschinen. Erste Erfolge konnten mit der Kreissäge AS-70 und dem Elektrokettenstemmer ZB 140 erzielt werden.

1933 übernahm Stoll alle Firmenanteile und führte das Unternehmen unter dem Namen ‚Festo Maschinenfabrik Gottlieb Stoll’ weiter. Fezer wiederum gründete die ‚Albert Fezer Maschinenfabrik’, die zunächst ebenfalls Holzbearbeitungsmaschinen herstellte und 1961 in die Vacuumtechnik einstieg. Auch dieses Unternehmen gibt es auch heute (Stand 2021) noch.

1951 entwickelte Festo den ersten Schwingschleifer, der ‚Rutscher’ genannt wurde. In den 1950er Jahren entstand in Neidlingen ein neuer Produktionsstandort. In den 1960er Jahren entwickelte Festo den ersten Schwingschleifer mit Absaugung, damit reagierte man auf die gesundheitlichen Risiken beim Schleifen von Komponentenspachtel auf Epoxydharz-Basis.

1971 verstarb Gottlieb Stoll und seine Söhne Kurt und Wilfried übernahmen die Firmenleitung. Die Brüder Stoll bauten neben der Elektrowerkzeugsparte den Unternehmenszweig Festo-Pneumatik auf. In den 1980er Jahren wurde der Bereich Stationärmaschinen aufgegeben.

1992 entstand aus der Werkzeugsparte der Festo KG die Festo Tooltechnic. 2000 wurde diese als Festool GmbH und der Holding TTS Tooltechnic Systems aus dem Festo-Konzern ausgegliedert. Die Verwaltung der Festool GmbH und der neuen TTS Tooltechnic Systems zog von Esslingen nach Wendlingen, wo das 1998 aufgegebene Firmengelände von Giddings & Lewis übernommen wurde. Die Produktion erfolgt weiterhin in Neidlingen.

www.festool.com

  • No. 567 466 (EAN 4014549034903) – Rutscher RS 3 PLUS in Systainer
  • No. 567 546 (EAN 4014549035306) – Rutscher RS 4 E-PLUS in Systainer

Kaufen:  siehe Festool