Carolus


1871 gründete Carl Mesenhöller in Remscheid, der ‚Werkzeug(haupt)stadt’ Deutschlands, ein Unternehmen, das Werkzeuge unter dem Namen ‚Carolus’ herstellte. Die Adresse lautete wohl Remscheid-Hasten, Volkeshaus 6.

1975 reaktivierte sein Enkelsohn den traditionsreichen Namen für seinen Werkzeugimport aus Fernost und gründete in Baden-Württemberg die ‚Carolus tech­nic Hans Mesen­höller KG’ (73650 Winterbach, Langer Weg 5). Die Firma entwickelte vor allem Ratschen und -sätze und verkaufte sie unter dem Slogan ‚Intelligent tools – Intelligentes Werkzeug’.
Besonderes Augenmerk legte die Firma auf Knarren, mit denen man auf engstem Raum arbeiten konnte. Produktbezeichnungen waren zum Beispiel ‚Readyflex’, ‚Conterflex’ oder ‚Maximus’, die Qualitätsangabe ‚Chrom-Vanadium Extra’.

2002 erwarb die Gedore-Gruppe die Firma, wodurch ‚Carolus technic’ das rot-schwarze Gedore-Logo bekam. Später verschwand der Zusatz ‚technic’. Mit 1. Mai 2010 erfolgte ein Relaunch der Marke, statt dem sachlichen ‚Praxis-Planer’ (Katalog) wurde nach dem Motto ‚Spielzeug haben die anderen’ versucht, das Werkzeug ‚jünger’ und ‚in Gebrauch’ darzustellen. Ab Jänner 2016 (Neuaufstellung der Markenstrategie der Gedore-Gruppe: Reduktion von 9 auf 3 Marken) bekam Carolus ‚offiziell’ den Zusatz ‚by Gedore’ und – wie Gedore – ein neues, vereinfachtes Logo.

Bei der Eisenwarenmesse in Köln, die von 4. bis 7. März 2018 stattfand, präsentierte Gedore die neue Marke ‚Gedore red’, die Carolus ersetzt. Zunächst waren die meisten Produkte bis auf die Beschriftung identisch.

Tests

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